Verstöße gegen das Infektionsschutzgesetz – Tägliche Bilanz der polizeilichen Kontrollmaßnahmen

Zur Überwachung der Verordnung über erforderliche Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus hat die Polizei Berlin in der vergangenen Nacht stadtweit Kontrollen durchgeführt. Rund 300 Beamtinnen und Beamten kontrollierten gestern zwischen 6 und 18 Uhr stadtweit 24 Objekte sowie Zusammenkünfte in der Öffentlichkeit. In 20 Fällen wurden hierbei Zuwiderhandlungen festgestellt und Strafanzeigen geschrieben. In den Nachmittagsstunden war vor allem in den Park- und Grünanlagen ein hohes Besucheraufkommen festzustellen. Polizeikräfte sprachen Personen, die sich nicht an die Vorgaben hielten, gezielt an und sensibilisierten sie bezüglich der Einhaltung der Abstandsregeln. In der Zeit von 18 bis 6 Uhr kontrollierten rund 350 Polizeikräfte weitere 34 Objekte und führten zudem 72 Kontrollen im Freien durch. Insgesamt wurden 63 Verstöße gegen die Verordnung festgestellt und 19 Strafanzeigen sowie 44 Ordnungswidrigkeitenanzeigen geschrieben. Seit dem 14. März, 18 Uhr, führte die Polizei Berlin damit insgesamt 1.710 objektbezogene Überprüfungen sowie 255 Überprüfungen im Freien durch. In 774 Fällen wurden sofortige Schließungen der Objekte angeordnet. Insgesamt stellten die Polizeikräfte bisher 582 Verstöße fest.